Charity-Partner 2019

Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendlicher e.V.

Vor mehr als 30 Jahren wurde der Verein "Selbsthilfe nierenkranker Kinder und Jugendlicher e.V." von Eltern sowie Ärzten und Pflegepersonal der Kinderklinik der Medizinischen Hochschule Hannover gegründet. Als Selbsthilfeverein setzen wir uns für die Belange von Familien mit nierenkranken, dialysepflichtigen und transplantierten Kindern ein. Nierenerkrankungen sind selten bei Kindern, aber die erkrankten Kinder haben meistens ihr ganzes Leben einen Marathon an Krankenhausaufenthalten, Medikamenteneinnahmen, strenger Reglementierung der Trinkmenge und Einschränkungen in der Ernährung vor sich.
Wir wollen mit unseren Angeboten helfen, die immense psychische Belastung der Familien zu lindern. Wir bieten regelmäßig Familien- und Dialysefreizeiten an, damit die Kinder und Jugendlichen Auszeiten von ihrem schwierigen Alltag erleben. Durch Geschwisterseminare bekommen die Geschwister der erkrankten Kinder die Möglichkeit, sich mit anderen Kindern auszutauschen, die in einer ähnlichen familiären Situation leben. Die Mütter erfahren in speziellen Seminaren Unterstützung, um ihren Aufgaben in Haushalt, Beruf, Partnerschaft und als Mutter von krankem und gesundem Kind gerecht zu werden. Unsere Musiktherapeutin bringt durch regelmäßige Besuche Freude und Ablenkung zu den kleinen Patienten, um deren belastende Situation im Krankenhaus zu erleichtern.


Ein großer Wunsch ist die Gründung einer Krabbelgruppe. Unter pädagogischer Anleitung singen und spielen die Eltern mit ihren kleinen Kindern. Darüber hinaus können die Erwachsenen über ihre besondere Lebenssituation ins Gespräch kommen.
Weitere Informationen finden sich unter: www.nierenkinder.de 

Im Rahmen der Anmeldung zum HAJ Hannover Marathon kann direkt freiwillig für den Verein gespendet werden. Die Spenden werden zu 100% an den Charity-Partner weitergegeben.

Weitere Charity-Aktionen

Marathon für Minderheit Natascha Nèmeth will „neue Dynamik für Autismus“

Beim Hannover Marathon gibt es für Natascha Nèmeth ein besonders Ziel. Die 43jährige Heilerziehungspflegerin, Autorin und Dozentin für Autismus rennt Kilometer für Kilometer, um Spenden für Menschen mit Autismus zu sammeln. Seit fast 20 Jahren ist die engagierte Läuferin Mitarbeiterin des Autismus-Zentrums Hannover, das Kindern und Jugendlichen im Alter von 3-18 Jahren unterschiedliche Lern-, Förder-, und Wohnangebote bietet und Menschen mit der Diagnose Autismus und deren Familien umfassend begleitet.

Weltweit werden bei ca. 1% aller Menschen Autismus-Spektrum-Störungen diagnostiziert, auch in Deutschland betrifft es mehrere hunderttausend Menschen. Das bedeutet, dass sie auf Unterstützung angewiesen sind und vor allem viel Verständnis benötigen, um in der Gesellschafft anerkannt zu werden. Am 2. April finden anlässlich des Welt-Autismus-Tag rund um den Globus Veranstaltungen statt, um über die vielfältigen Formen von Autismus zu informieren und aufzuklären (https://www.autismeurope.org).

„Ich entdecke immer wieder neue faszinierende Seiten an den Kindern, besonders im Kindergartenalter. Ihnen Lebensfreude und Spaß zu vermitteln, sie auf die Welt vorzubereiten und für die Gesell-schaft stark zu machen, treibt mich an und bereit mir Riesenfreude.“, so Natascha Nèmeth. „Stillstand kenne ich nicht – ich hoffe sehr, dass mich die Begeisterung für meinen Beruf auch beim Laufen über viele Kilometer trägt und ich so einen möglichst großen Beitrag für noch mehr Unterstützung der ganz Kleinen leisten kann.“ Schon seit Jahren sammelt Natascha Spenden für Projekte für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen. Viele Fördermaßnahmen konnten dadurch mithilfe von Firmen, Vereinen und Golfclubs der Region umgesetzt werden.

Aktuelle Idee: Ein Spendenlauf anlässlich des HAJ Marathon am 7. April, also kurz nach dem Welt-Autismus-Tag. „Als Hobby-Läuferin möchte ich den Halbmarathon in weniger als zwei Stunden laufen, dabei auf das Thema aufmerksam machen und gemäß des Mottos ‚eine neue Dynamik für Autismus‘ möglichst viel Geld für Projekte zur Bewegungs- und Wahrnehmungsförderung von Kindern sammeln.“ Für jeden von ihr erlaufenen Kilometer bittet sie um eine Unterstützung.
Das Minimum ist ein Euro pro Kilometer, in Summe also mind. 21,00 Euro – die aber nur gespendet werden müssen, wenn sie die Strecke tatsächlich schafft und dafür weniger als zwei Stunden benötigt. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, alle Spenden fließen komplett in neue Projekte.

Mehr Infos auf Facebook („Natascha läuft“), Presserückfragen gern an:
Natascha Nèmeth, nataschanemeth@gmx.de, 0174/1819873

Über das Autismus-Zentrum Hannover:
Seit über 40 Jahren besteht die Einrichtung: Sie zeichnet sich durch viel Erfahrung, Fachkompetenz und Innovationsfreude aus. Die unterschiedlichen Abteilungen gliedern sich in: Ambulanz und Bera-tungsstelle, Kindergarten, Tagesbildungsstätte und zwei Wohngruppen. Das Angebot umfasst unter anderem ein 5-Tage Internat, Autismus spezifische Verhaltenstherapie /frühe Förderung (AVT) Insgesamt werden hier ca. 200 Kinder und Jugendliche und ihre Familien betreut.

Bankverbindung:
Autismus Zentrum Hannover GmbH Evangelische Bank eG IBAN:
DE58 5206 0410 0000 6188 88 BIC: GENODEF1EK
Verwendungszweck: Natascha läuft!
Spende Kindergarten zweckgebunden.

Laufen für die Gewebespende

126 Kilometer laufen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Freunde der gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) beim Hannover Marathon am 7. April 2019 und zeigen sportlichen Einsatz für die Gewebespende. Über den Lauf eingeworbene Spenden ermöglichen in diesem Jahr bildstarke Aufklärungsprojekte zur Gewebespende.

In drei Staffeln starten 13 Läuferinnen und Läufer, um auf die Bedeutung der Gewebespende für die vielen Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten aufmerksam zu machen. „Wir laufen an diesem Tag für diejenigen, denen es nicht so gut geht und die aufgrund einer schweren Erkrankung oder eines Unfalls auf ein Gewebetransplantat warten, das ihnen wieder Hoffnung auf ein normales Leben schenkt“, sagt Sabrina Schmidt, Läuferin und Gewebespendekoordinatorin bei der DGFG.

http://www.gewebenetzwerk.de