Streckenhighlights

Manchmal trennen sie nur wenige Meter - nachfolgend stellen wir die vielen Highlights im Umfeld der Strecke des HAJ Hannover Marathon vor.

KM 0 - am Start (links) Das Museum August Kestner

Das Museum August Kestner, das 1889 eröffnet wurde, ist ein Museum für die Kulturgeschichte in Hannover. Es wurde nach dem Juristen, Forscher, Zeichner und Kunstsammler benannt und präsentiert eine ägyptische Sammlung mit Reliefs, Skulpturen, Amuletten und Mumien und eine antike Sammlung mit Gegenständen des griechisch-römischen Mittelmeergebietes sowie des Vorderen Orients. Zusätzlich gibt es einen Schwerpunkt für die europäische angewandte Kunst mit mittelalterlichen Handschriften, Textilien, Bronze- und Elfenbein-Arbeiten. Auffällig sind die 5.000 kleinen Fenster des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes.

KM 0,5 (rechts) Die Eichenstämme

Vor 4000 Jahren schlängelte sich die Leine bereits durch Hannover. Die Eichen wuchsen auf dem natürlichen Uferwall, bis sie ihr Lebensalter erreicht haben und im Hochwasser der Leine bis in Höhe der Waterloo-Säule trieben. Hunderte von Jahre später lagen sie sechs bis sieben Meter unter festen Ablagerungen.
Als man 1997 an der Waterloosäule arbeitete und bohren musste, fand man die Bäume.
Die Sterbedaten der Bäume liegen zwischen 2400 und 2000 vor Christi.

KM 0,8 (links) Die Waterloosäule

Die 46,31 Meter hohe Siegessäule wurde in den Jahren 1825 bis 1832 nach einem Entwurf von Georg Ludwig Friedrich Laves errichtet. Auf ihrer Spitze steht die aus der römischen Mythologie hergeleitete Siegesgöttin Victoria. Sie erinnert an den Sieg in der Schlacht bei Waterloo, den Großbritannien, Hannover und Preußen am 18.Juni 1815 gemeinsam gegen Napoleon I. errungen haben.
Strecke: Nur 10 km Lauf

KM 0,9 (rechts) Das Schrader-Denkmal

Der sandsteinerne Obelisk ist Diedrich Heinrich Schrader gewidmet. Ab 1819 arbeitete er als Badeaufseher in der Kadettenanstalt, Aufgrund der katastrophalen hygienischen Bedingungen reinigten sich zahlreiche Menschen an der Flussbadeanstalt aber die wenigsten Menschen konnten schwimmen. Übermütig stürzten sich junge Leute trotzdem in die Fluten und verloren häufig den Boden unter den Füßen. In seiner 30-jährigen Dienstzeit habe Schrader 560 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Aus Dankbarkeit errichtete man ihm einen Gedenkstein.

KM 1 (rechts) Der Schützenplatz Hannover

Der ursprüngliche Exerzierplatz für Soldaten gehört zu den größten Festplätzen Deutschlands. Der Platz ist besonders bekannt durch das im Sommer stattfindende Schützenfest. Es handelt sich hierbei um das weltgrößte Schützenfest seiner Art. Zeitgleich zum HAJ Hannover Marathon findet meist das größte Frühlingsfest Niedersachsens, das Frühlingsfest Hannover, statt.

KM 1,2 (rechts) Die HDI Arena

Die HDI Arena ist ein Fußballstadion mit einer Kapazität von 49.200 Zuschauern.
Seit 1959 trägt Hannover 96 hier ihre Heimspiele aus. Durch den Zuschlag der Fußball Weltmeisterschaft 2006 wurde eine neue Überdachung notwendig, sodass 70 Prozent des Stadion abgerissen worden sind und die Arena zu einem reinen Fußballstadion umgebaut wurde.

KM 1,7 (rechts) Die Fackelträgersäule

Die Fackelträgersäule wurde von Professor Herman Steuernstuhl entworfen. Eine Tafel ordnet die Säule kunstgeschichtlich und politisch ein und verweist auf die Abstammung aus der NS-Zeit.

KM 1,7 (links) Das Sprengel Museum

Das Sprengel Museum Hannover gehört zu den bedeutendsten Museen der Kunst im 20. und 21. Jahrhunderts. Die Schwerpunkte liegen beim deutschen Expressionismus und der französischen Moderne. 2017 wurde das Museum von Kunstkritikern der deutschen Sektion des internationalen Kunstkritikverbandes zum Museum des Jahres gewählt. Neben der Sprengel Sammlung umfasst das Museum verschiedene Werke des 20. Jahrhunderts wie "Die Brücke" und "Der Blaue Reiter".

KM 1,7 (rechts) Der Maschsee

Der 2,4 Kilometer lange und 180 bis 530 Meter breite, künstlich angelegte See ist mit einer Fläche von 78 Hektar das größte Gewässer Hannovers. Der Name leitet sich von der "Leine-masch", einem tiefer gelegenen Überschwemmungsgebiet der Leine und dem Landschaftstypen der Marsch ab. Per Handarbeit wurde der Maschsee in den Jahren 1934 bis 1936 geschaffen.

KM 5,5 (links) Die Leineinsel Döhren

Die Leineinsel ist eine Flussinsel der Leine im Stadtteil Döhren. Heute befindet sich auf der Insel eine Wohnsiedlung mit rund 1.000 Wohnungen. Der Charakter des Lebens am Wasser soll durch verschiedene Grünanlagen und Feuchtzonen symbolisiert werden.

KM 7,6 (rechts) Die Radrennbahn Hannover

Die Radrennbahn Hannover ist mittlerweile 50 Jahre alt. Sie war ein zentraler Standort für den Bahnradsport - 18 Mal ist die Radrennbahn Ausrichter und Schauplatz von Deutschen Meisterschaften sowie sechs Mal von der Deutschen Derny-Meisterschaft gewesen.

KM 9,7 (rechts) Der Betriebshof Döhren

Der Betriebshof Hannover/ Döhren gewährleistet den reibungslosen Betrieb der ÜSTRA. Busse und Bahnen werden repariert, Dienstpläne für Fahrer erstellt und Stellplätze für die Fahrzeuge bereitgestellt. Die 125 jährige ÜSTRA wurde aufgrund des Mangels an Nahverkehrsangeboten gegründet, mittlerweile benutzen zwei von drei Bewohnern Hannovers täglich die ÜSTRA. Das heute etwa 123 Kilometer lange Stadtbahnnetz stellt eine Mischung aus U- und Straßenbahnnetz dar. Die ÜSTRA umfasst insgesamt 198 Haltestellen und 309 Stadtbahnen, die letztes Jahr knapp 27 Millionen Kilometer zurücklegten.
Luftline zur Strecke: 0,2 Kilometer

KM 11 (rechts) Döhrener Turm – Der Turm zur Stadt

Der Döhrener Turm markiert seit Jahrhunderten die Grenze von Hannovers Innenstadt nach Süden.
Der 1382 gebaute Turm gilt als wichtige Landmarke Hannovers, er wurde als Teil der Hannoverschen Landwehr mit etwa 17.000 Mauer-und Dachsteinen errichtet.

KM 11,5 (links) Der UhrWald

Der UhrWald ist ein Ort, an dem es möglich ist die Zeit zu vergessen. Das Thema "Zeit" wird dem Besucher nahegelegt und der Moment soll genossen werden. Der Garten wird über ein 200 Jahre altes Sandsteinpflaster betreten. Angefangen bei einem Brunnen, bei dem Wasser aus einem Löwenkopf rinnt, über einen Teich, bis hin zu Nistkästen für Fledermäuse entsteht ein Waldgefühl. Klang- und Lichteffekte verstärken den Eindruck.

KM 11,6 (rechts) Die TennisBase Hannover

Seit dem Jahr 2007 wird die TennisBase Hannover vom Tennisverband Niedersachsen-Bremen geleitet. Das Projekt gilt als Vorzeigeobjekt eines professionellen und dualen Konzepts für Spitzensportausbildung und schulischer Weiterbildung. Die TennisBase Hannover fasst den Bundesstützpunkt Nord, das Landesleistungszentrum des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen, eine Tennis-Akademie und ein modernes, professionell geleitetes Internat zusammen.
Luftlinie zur Strecke: 0,5 km

KM 13,2 (links) Die Staatskanzlei

In der Planckstraße ist der Sitz der Niedersächsischen Staatskanzlei. Zunächst sollte die Staatskanzlei dort nur übergangsweise untergebracht werden, mittlerweile ist das Provisorium renovierter Dauerzustand mit neuem Eingangsbereich. Direkt gegenüber des Eingangs befindet sich seit 1902 - mit einer kriegsbedingten Unterbrechung - die "Wotan-Gruppe" des Bildhauers Wilhelm Engelhard Wotan, der Hauptgott der nordischen Mythologie wird von den Wölfen Geri und Freki sowie den Raben Huginn und Muninn flankiert. Ihnen entgeht nichts was in der Staatskanzlei vor sich geht.
Luftlinie zur Strecke: ca. 400m

KM 13,4 (links) Die Stadtbibliothek

Den Bewohnern aus der Region Hannover werden etwa 965.000 Medieneinheiten zur Ausleihe oder zur Benutzung zur Verfügung gestellt.  Seit 2015 kann zudem Musik gestreamt werden. Die Stadtbibliothek Hannover ist eine öffentliche Bibliothek, zu ihr gehören die zentrale Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße, 17 Stadtbibliotheken und eine Fahrbücherei mit einem Bus.

KM 13,6 (links) Das Theater am Aegi

Bei dem Theater am Aegi handelt es sich um ein Veranstaltungsgebäude am Aegidientorplatz in Hannover. Das ursprüngliche Kino wurde 1953, nach der Zerstörung des Gebäudes im 2. Weltkrieg, zu dem damals "Modernsten Theater Deutschlands" umgebaut.

KM 13,7 Der Aegidientorplatz

Als Aegidientorplatz bezeichnet man einen viel befahrenen Platz in Hannover, unter dem sich die gleichnamige U-Bahn-Station befindet. Der Name leitet sich vom Aegidientor ab, das seit dem Mittelalter das südöstliche Stadttor der Stadtbefestigung Hannovers gewesen ist. Das Aegidientor wiederum erhielt seinen Namen von der benachbarten Aegidienkirche.

KM 13,9 (rechts) Das Leibniz-Denkmal

Zur Würdigung des Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz und seiner wissenschaftlichen Arbeiten wurde das Leibniz-Denkmal in Hannover aufgestellt. Das im Stil eines Scherenschnitts entworfene Denkmal ist ein Geschenk für die Bürger der Landeshauptstadt Niedersachsens. Der rund 40 Jahre in Hannover lebende Leibniz sollte den Bürgern wieder näher gebracht werden.

KM 14,1 (rechts) Die Börse Hannover

Die Börse residiert an ihrem Standort seit 1923. Das Gebäude der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft ist denkmalgeschützt. Die BÖAG Börsen Aktiengesellschaft ist die Trägerschaft und der Betreiber der Wertpapierbörse Hannover. Die Börse Hannover ermöglicht institutionellen und privaten Investoren den Handel mit einem breiten Spektrum an Wertpapieren, heute sind an der Börse mehr als 11.000 Wertpapiere gelistet.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,1 Kilometer.

KM 14,2, (links) Das GOP Varieté-Theater Hannover

Schon 1948 fand die erste Veranstaltung im GOP Varieté-Theater Hannover statt, Internationale Größen des Showgeschäftes kamen und kommen regelmäßig nach Hannover. Durch das aufkommende Fernsehen interessierten sich immer weniger Menschen für das Schauspiel, sodass das Theater geschlossen wurde. Seit 1992 ist das Theater wieder eröffnet und knüpft an die ursprüngliche Kunst des Varieté-Theater an.

KM 14,2 (rechts) Das Niedersächsische Staatstheater Hannover

Das Niedersächsische Staatstheater Hannover ist ein Mehrspartentheater in der Trägerschaft des Landes Niedersachsens. Die Stadt übernahm 1925 das bis dahin private Schauberg-Theater. Durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde das Theater zerstört. Das Land Niedersachsen hat die Finanzierung ab 1992 komplett übernommen.

KM 14,4 Der Kröpcke

Der Kröpcke Hannover wurde nach einem Café benannt. Die Straßen Georgstraße, Karmarschstraße, Bahnhofstraße und Rathenaustraße kreuzen hier. Der Platz gehört zu einer großräumigen Fußgängerzone und ist ein beliebter Treffpunkt, unterhalb des Platzes befindet sich die größte Stadtbahn-Station.
Die Station ist die tiefste im hannoverschen Netz und weist vier Ebenen auf, die wiederum jeweils mit den längsten Rolltreppen Hannovers verbunden sind.

KM 14,4 Die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade

Die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade ist eine Einkaufspromenade, die im unterirdischen Bereich mit Durchbrüchen und Treppen nach oben zum Bahnhof und zur ebenerdigen Fußgängerzone geöffnet ist. Sie entstand beim unterirdischen Stadtbahnbau und wurde zu Ehren der Künstlerin Niki de Saint Phalle benannt.

KM 14,5 Der Ernst-August-Platz Hannover

Der Ernst-August-Platz wurde als fünfeckiger Bahnhofsvorplatz angelegt. Der damals von zahlreichen bepflanzten Flächen geprägte Platz ist der erste Schmuckplatz Hannovers gewesen.
Aufgrund der zunehmenden Verkehrsflächen mussten die Grünflächen weichen.  Bis zum U-Bahn-Bau verkehrten zehn Straßenbahnlinien an vier Haltestellen an dem Platz.

KM 14,5 (links) Hannover Hauptbahnhof

Der Hannover Hauptbahnhof entwickelte sich zum meist-frequentierten Fernbahnhof Deutschlands. Als einzige deutsche Großstadt hatte Hannover bis 1847 keinen Kopfbahnhof, Hannover bekam den ersten Durchfahrtsbahnhof des Kontinents. Es entstand das Vorurteil durch Hannover „fährt man durch“. Dreißig Jahre später erkannten die Großstädte, dass ein Durchfahrtsbahnhof doch vorteilhaft ist. Hannover galt als Vorreiter, vor allem dadurch, dass sich der Straßen- und Bahnverkehr nicht mehr kreuzten.
Bis heute ist Hannover der wichtigste Eisenbahnknoten Nordeuropas, auf keinem deutschen Bahnhof verkehren mehr Fernzüge und ICE-Züge.

KM 14,9 (rechts) Das Amtsgericht Hannover

Im Zuge der „Großen Justizreform“ im Königreich Hannover wurde das erste Gerichtsgebäude in Hannover 1852 begründet. Seit 1956 bewirtschaftet das Amtsgericht den Altbau im Volgersweg 1.
Aufgrund von mangelnden Räumlichkeiten baute man 1985 ein Nebengebäude auf dem Nachbargrundstück.

KM 15 (rechts) Das Landgericht Hannover

Das Landgericht Hannover ist das übergeordnete Gericht für das Amtsgericht Hannover.
Es wurden Strafkammern, Jugendkammern, Strafvollstreckungskammern und Kammern für Bußgeldsachen gebildet.
Luftlinie zur Strecke: ca. 100m

KM 15 (links) Der Raschplatz Hannover

Der Raschplatz ist ein Fußgängerbereich und Vorplatz des Hauptbahnhofs. Er wurde nach dem früheren hannoverschen Stadtdirektor Johann Carl Hermann Rasch benannt und stellt das nördliche Ende der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade dar. Umgeben ist der Platz von Großbauten, Hochhäusern und Ladenzeilen.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,1 Kilometer

KM 15,4 (links) Die Handwerkskammer Hannover

Die Handwerkskammer Hannover ist Sitz der Verwaltung des Handwerkskammerbezirks Hannover. Es werden mehr als 18.000 Betriebe mit über 100.000 Beschäftigten betreut. Zu den Aufgaben gehören das Führen der Handwerksrolle und der Lehrlingsrolle, die Überwachung, Ausbildung und das Prüfungswesen, die Bestellung von Sachverständigen sowie die Erstellung von Gutachten.

KM 16 (links) Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule in Hannover, Sie besitzt das Promotions- und Habilitationsrecht. Die Ausgewogenheit zwischen Musik, Schauspiel, Pädagogik und Wissenschaft und das Bekenntnis zur Spitzen- und Breitenausbildung gehören zum Kern des Selbstverständnisses der Hochschule.
Zu den Absolventen gehören beispielsweise der Pianist Lars Vogt, die Schauspielerin und Sängerin Katja Riemann und Bettina Wulff, die Ehefrau des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten.

KM 16 (rechts) Das Nachwuchsleistungszentrum von Hannover 96

18 Millionen Euro hat Hannover 96 in den letzten Jahren in das Nachwuchsleistungszentrum investiert und dafür drei Sterne und damit die höchstmögliche Auszeichnung des DFB erhalten. Es beinhaltet sechs große Trainingsplätze (zweimal Kunstrasen, viermal Naturrasen) und zwei kleine für die Jüngsten.
Neben dem Verwaltungsgebäude wurde eine anliegende Internatseinheit mit zwölf Einzelzimmer und zwei Doppelzimmer für 16 Talente errichtet. Die Nachwuchsspieler können besser gefördert werden und haben eine vielversprechende Perspektive für die Zukunft. Neu ist auch „Das Stadion“, das den Heimspielen der Reserve von Hannover 96 dient.
Luftlinie zur Strecke: ca. 1,2 Kilometer

KM 17 (rechts) Der Erlebnis-Zoo Hannover

Der Erlebnis-Zoo Hannover ist ein zoologischer Garten im Stadtteil Zoo in Hannover. Er wurde am 1865 gegründet und umfasst eine Fläche von 22 Hektar. Die Anlage beherbergt über 2.000 Tiere. In der Hauptsaison sind über 400 Mitarbeiter beim Erlebnis-Zoo beschäftigt. Seine Fläche mit konventioneller Tierpräsentation wurde besonders um die Jahrtausendwende erheblich weiterentwickelt. Dabei entstanden sieben Themenwelten, die an den natürlichen Lebensraum oder Kulturkreis der Tiere angelehnt sind, ihnen Rückzugsmöglichkeiten bieten und gleichzeitig den Besuchern Begegnungen ohne Gitter ermöglichen.

KM 17,2 (rechts) Das Panorama am Erlebniszoo

Das 32 Meter hohe zylinderartige Gebäude im Zoo Hannover beherbergt aktuell einen Dschungel. Es handelt sich um ein Kunstwerk von Yadegar Asisi, der für seine 360°- Panoramen bekannt ist. Die Besucher, die das 360-Grad-Rundgemälde „Amazonien – Faszination tropischer Regenwald“ des Zoo Hannovers besuchen, haben das Gefühl als stünden sie in Mitten eines Regenwaldes. Das Rundbild besteht aus 3.500 Quadratmetern Stoff und wird durch Beleuchtung und Ton in Szene gesetzt.

KM 17,5 (beidseitig) Die Eilenriede

Die Eilenriede ist einer der größten Stadtwälder der Welt. Sie erstreckt sich über 640 Hektar. Der Wald gilt als die grüne Lunge sowie als Ruhepol zugleich. Die Eilenriede ist besonders beliebt bei Sportlern.
Man kann in der Natur Joggen, Inlineskates oder Fahrrad fahren oder das besondere Fitnessprogramm am Trimm-dich-Pfad durchziehen: Der Startpunkt des etwa 1,9 Kilometer langen Pfades liegt gegenüber vom Zooparkhaus und alle 200 Meter gibt es Geräte aus Holz, an den verschiedene Muskelgruppen trainiert werden können. Durch verschiedenste Tierarten, die in der Eilenriede heimisch sind, wird eine besondere Atmosphäre vermittelt.

KM 18,6 (links) Der Steuerndieb

"Steuerndieb" ist der Name eines ursprünglich im 14. Jahrhundert errichteten Warthauses und eines heutigen Hotels und Restaurants. Hinweise auf eine Besiedlung fanden sich durch archäologische Artefakte in Form von 5.000 Jahre alten steinernen Beilen aus der Steinzeit und Scherben von Bestattungsurnen aus der Zeit um 1.000 vor unserer Zeitrechnung. Ein Warthaus mit dem Namen „Stürendeif“ („Störe den Dieb“) wurde errichtet. Es diente dem Landherren zur Abgrenzung gegen das Hochstift Hildesheim und zur Kontrolle über die Nutzung des Waldes. Ab dem 17. Jahrhundert wurde es zum Restaurant umfunktioniert.

KM 19,6 (rechts) Das INI Hannover

Die International Neuroscience Institute GmbH (INI) in Hannover im Stadtteil Groß-Buchholz ist eine neurochirurgische Privatklinik, die 1998 von dem Neurochirurgen Madjid Samii gegründet wurde. Das „INI“ gilt als eine der am besten ausgestatteten Fachkliniken der Welt. Das gehirnförmige Gebäude, das circa 140 Millionen Mark gekostet hat, wird jährlich von mehr als 1.500 Patienten aus der ganzen Welt aufgesucht.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,8 Kilometer

KM 19,6 (rechts) Die Medizinische Hochschule Hannover

Die medizinische Hochschule Hannover (MHH) gehört zu den leistungsfähigsten Universitäten Deutschlands. Die einzige, rein medizinisch ausge-richtete Universität Deutschlands, leistet herausragende Forschungsleistungen. Ein Beispiel ist der Exzellenzcluster Rebirth, der die regenerative Medizin fördert. Mit 400.000 Quadratmetern ist der Campus der MHH größer als 50 Fußballfelder. Es sind 3.423 Studenten immatrikuliert und es gibt 7.557 vollzeittätige Mitarbeiter. Absolventen sind beispielsweise die Politiker Ursula von der Leyen und Philipp Rössler sowie Sabine C. Girod, die die Klinik für Oralchirurgie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Hochschule der Stanford University in Stanford, Kalifornien leitet.
Luftlinie zur Strecke: ca. 1,7 Kilometer

KM 20 (rechts) Der Telemax

Der Telemax ist mit einer Höhe von 282 Metern der fünfthöchste Fernmeldeturm in Deutschland, er stellt ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Hannover dar. Der Telemax ist der Nachfolger des Telemoritzes im Stadtzentrzum, der an die Volkswagen AG verkauft worden ist. Der Name Telemax wurde durch eine Abstimmung hannöverscher Bürger ermittelt und ist eine Anspielung an die Geschichte von „Max und Moritz“.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,5 Kilometer

KM 20,5 (links) Hanebuths Geburtshaus

Es handelt sich hierbei um das Geburtshaus von Jasper Hanebuth, der 1607 geboren wurde. Bekannt wurde Jasper Hanebuth durch die 19 Morde, die er begangen haben soll. Ihm eilte der Ruf des Schreckens und der Unverletzbarkeit voraus. Stieß man ihm ein Messer in seinen Leib, soll kein Blut geflossen sein. 1653 wurde er beim Steintor hingerichtet. Vor dem Geburtshaus steht der „Sockeltorso XX“, Hanebuts letztes Opfer.

KM 20,7 (links) Das OutbaX Spirit

Das australische Restaurant vermittelt durch viele kleine Details wie filigrane Holzschnitzereien, Flaggen und Bumerangs eine einmalige Atmosphäre: Der ferne Kontinent Australien kann gefühlt und geschmeckt werden.

KM 21,2 (rechts) Das Geha Werks- und Verwaltungsgebäude

Große Bekanntheit konnte Geha durch seinen ab 1950 produzierten Füllfederhalter erlangen, er war der erste Füllfederhalter mit Tintenpatronen. Geha stand somit in großer Konkurrenz zu dem ebenfalls in Hannover ansässigen Marktführer Pelikan. Nach mehreren finanziellen Problemen übernahm Pelikan die Geha-Werke.

KM 21,3 Die Noltemeyerbrücke

Die Noltemeyerbrücke ist eine Brücke, die über den Mittellandkanal führt, sie wurde in den Jahren 1997-2000 erbaut. Die viel befahrene Podbielskistraße überquert auf dieser Brücke vierspurig den Mittellandkanal. Eine Besonderheit ist die Stadtbahnhaltestelle, die direkt auf die Brücke verlegt worden ist.

KM 23,7 (rechts) Das Pelikan-Viertel

Das Pelikan-Viertel ist aus dem ehemaligen Werksgelände der Firma Pelikan hervorgegangen. Im Jahr 1906 wurden die Büro- und Produktionsflächen von dem Unternehmen bezogen. Die Werksflächen wurden weiter ausgedehnt und es entstand auf dem Gelände der größte Eisenbetonbau Deutschlands.
Die Mischung aus alten, traditionellen und denkmalgeschützten Gebäuden sowie neu erbauten, modernen Objekten bescherte dem Viertel mehrere Architekturpreise.
Luftlinie zur Strecke: ca. 500 Meter

KM 23,8 (rechts) Der Tintengraben

Von Gerd Fahrenhorst - Eigenes Werk, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61079550

Der Tintengraben besaß die einmalige Fähigkeit, Bälle bunt zu färben. Der zwischen zwei Fußballfeldern verlaufende Bach, diente Pelikan dazu, das der jeweiligen Tintenproduktion entsprechend verfärbte Wasser in Richtung Kanal zu transportieren. Dementsprechend konnte man den Ball mal blau, mal rot, mal grün und mal schwarz aus dem Bach ziehen.

KM 25 (links) Das Eilenriederennen, Start- und Ziel

Das Eilenriederennen galt als das schönste und berühmteste Rennen um die Motorradmeisterschaft.  Dreißig Jahre lang wurde das Rennen gestartet und in den besten Jahren kamen bis zu 150.000 Zuschauer an die Strecke. Die Rekordzeit für den 4,8 Kilometer langen Dreieckskurs fuhr Ernst Riedelbauch mit seinem 250er-BMW-Motorrrad. Mittels Handmessung wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 149,2 Kilometern berechnet.

KM 25 (rechts) Das Bahlsen-Haus

Generell gilt das Gebäude als architektonischer Hingucker. Besonders bekannt wurde das Bahlsen Haus durch den geklauten goldenen Keks: Der Keks wurde gestohlen, Bahlsen wurde erpresst, den ausgehändigten Finderlohn von 1.000 Euro an ein Tierheim zu spenden und alle Stationen des Kinderkrankenhauses auf der Bult mit Leibniz Keksen zu versorgen. Nach Erfüllung der Forderung hielt das „Krümmelmonster“ sein Wort und hing den Keks an den Hals der Pferdestatue vor dem Hauptgebäude der Leibniz Universität.

KM 25,6 (links) Das Rad

Im Randbereich der Eilenriede zwischen Lister Turm und Zoo liegt das „Rad“. Es handelt sich um ein uraltes Symbol, bei dem nicht genau bestimmt ist von wann es stammt. Das Kulturdenkmal gehört zu den letzten beiden Rasenlabyrinthen in Deutschland - Gras und Kiesflächen laufen kreisförmig aufeinander zu und winden sich um den in der Mitte stehenden Baum. Die mystische Spirale führt stets zum Zentrum. An Festtagen war es für Jünglinge und unversprochene Mädchen ein Vergnügen durch die Windungen dieses Rads zu laufen.

KM 26 (rechts) Das Milchhäuschen

Seit mehr als 100 Jahren bietet das kleine Café mitten in der Eilenriede Spaziergängern und Radlern Stärkung. Anfänglich war Buttermilch die Spezialität des Cafés, heute gibt es auch Limonade und Weizenbier. Im Sommer wird gegrillt und im Winter ist das Milchhäuschen bekannt für den Grünkohl.
Luftlinie zur Strecke: ca. 300 Meter

KM 27,9 (links) Die Dreifaltigkeitskirche

Die im 19. Jahrhundert gebaute Kirche wurde im neugotischen im Zweiten Weltkrieg gebaut. Während beide Pfarrhäuser im Zweiten Weltkrieg zerstört worden sind, konnte die Kirche durch die Hilfe von Gemeindemitgliedern für die Brandwache gerettet werden. Zur 75-Jahr-Feier der Kirche 1958 stifteten die Gebrüder Bahlsen die farbenprächtigen Chorfenster.

KM 28,5 (links) Das Pavillon Kultur- und Kommunikationszentrum

Seit 1977 finden jährlich etwa 350 öffentliche Kultur-Veranstaltungen statt. Verschiedene Kulturen treffen sich und organisieren beispielsweise Konzerte, Theater-, Comedy- und Kabarett-Veranstaltungen. Durch das renommierte, jährlich stattfindende Weltmusik-Festival MASALA wurde der Pavillon über die Stadt hinaus bekannt. Um dem wachsenden Kulturbetrieb gerecht zu werden, wurde der Pavillon kernsaniert, sodass ermöglicht wurde, dass zwei Sääle und die beiden Theaterbühnen zeitgleich zugänglich und bespielbar sind.

 

KM 29,5 (links) Der Welfenplatz Hannover

Der Welfenplatz Hannover ist ein etwa 6 Hektar großes Parkgelände im Stadtteil List. Der Platz entstand Mitte des 19. Jahrhunderts als Militärgelände und wurde nach dem Geschlecht der Welfen, die zu der Entstehungszeit des Platzes regierten, benannt. Heute ist er eine grüne Oase mit Rasenflächen und verschiedenen Freizeitmöglichkeiten wie einer Rollschuh- und Skatebahn.

KM 29,7 (links) Die Reiter- und Diensthundführerstaffel

Bei der Reiter- und Diensthundführerstaffel handelt es sich um eine Organisationseinheit der Polizei Niedersachsens. Die Staffel unterteilt sich in die Reiterstaffel mit 32 Pferden und die Diensthundestaffel mit 40 Hunden. Die Reiterstaffel, für die 39 Polizeibeamte zuständig sind, ist deutschlandweit die größte ihrer Art.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,1 Kilometer

KM 30,3 (rechts) Der Lister Platz

Bereits um 1850 ist die Straßenkreuzung vorhanden gewesen. Hier verlief die Alte Landstraße von Hannover nach Celle. Als Mittelpunkt des Stadtteils erhielt der Lister Platz 1907 seinen Namen.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,1 Kilometer

KM 31 (links) Der Moltkeplatz

Im Zuge der Industrialisierung wurden entlang der Ferdinand-Walbrecht-Straße Wohnhäuser mit repräsentativen Erkern, Balkonen, Türmchen und Putzfassaden errichtet. Die Wohnungen wurden von wohlhabenden Beamten, Offizieren, Kaufleuten und Handwerkern bewohnt. Seit 1919 findet am Moltkeplatz der Wochenmarkt statt, die Verkaufsfläche der über 50 Stände beträgt circa 3.800 Quadratmeter. Diverse Produkte und insbesondere Biowaren werden angeboten.

KM 31,2 (rechts) Die Matthäuskirche

Die Matthäuskirche ist eine evangelisch-lutherische Kirche im hannoverschen Stadtteil List. Sie wurde 1972 neu eingeweiht, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg zum größten Teil zerstört worden ist. Unter Verwendung des Turms und des Altarraums der alten Kirche entstand ein moderner Neubau.

KM 31,8 (rechts) Der Vahrenwalder Park

Der Vahrenwalder Park ist ein Stadtteilpark, der 1986 als Sanierungsvorhaben auf einem ehemaligen Gewerbegrundstück an der Dragonerstraße entstand. Das Besondere an dem Vahrenwalder Platz sind seine großzügigen und offenen Wiesenflächen.

KM 33,5 (rechts) Die Königliche Reithalle

1876 wurde die Königliche Reithalle als Teil des Militärinstituts Hannover errichtet. Nach einer Komplettsanierung im Jahr 2000 ist sie Sitz von Unternehmen und ein Veranstaltungszentrum, in dem zwischen 2006 und 2008 die Talkshow „Die Tietjen und Dibaba“ aufgezeichnet wurde. Im Inneren kontrastieren rohe Ziegelwände mit modernen Baustoffen.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,2 Kilometer

KM 36,6 (rechts) Das Musikzentrum Hannover

Das Musikzentrum Hannover ist ein Veranstaltungszentrum Hannovers. Zum Musikzentrum gehören ein Tonstudio und mehr als 50 Proberäume für Musiker, die es ermöglichen, dass aktiv Musik ausgeübt werden kann. Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung und Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Ein ganzzeitliches Angebot von der Vermietung der Proberäume bis hin zur Erstellung von Tonträgern wird angeboten.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,3 Kilometer

KM 37,2 (rechts) Feuer- und Rettungswache 1

Die Feuerwehr Hannover sichert an allen drei hannoverschen Continental-Standorten in Stöcken, Vinnhorst und Vahrenwald den abwehrenden Brandschutz.
Im Jahr 2014 hat die Berufsfeuerwehr die neue Wache in Betrieb genommen. In den Fahrzeughallen sind 20 Einsatzfahrzeuge stationiert und die Rettungswache ist für 100 Mitarbeiter, die im Schichtdienst arbeiten, vorgesehen.

KM 37,3 (links) Der Hafven Hannover

Das Kreativzentrum Hafven ermöglicht verschiedensten Menschen den Austausch und die Zusammenarbeit miteinander. Es gibt keine festen Arbeitsplätze und kein festes Kollegenteam, sodass man mit anderen Kreativen in Kontakt treten kann. Zudem gibt es offene Werkstätten, in denen zusammen getüftelt wird. Es stehen Mittel zur Verfügung, die sich nicht jeder leisten kann, sodass es gerade für junge Handwerker eine enorme Erleichterung ist. Bei der Unternehmung handelt es sich um ein unabhängig, privat finanziertes Vorhaben eines zehnköpfigen Gründerteams.

KM 37,6 (links) Die Lutherkirche Hannover

Die Lutherkirche Hannover ist eine evangelische Kirche, die seit 2006 auch als Jugendkirche genutzt wird. Mit den zwei mächtigen Turmhelmen, umgeben von mehreren seitlichen Helmen, bot die Kirche bis zum Zweiten Weltkrieg einen mächtigen Anblick. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie von einer Fliegerbombe getroffen und Kirchengestühl, Altar, Orgel und Glockenstuhl verbrannten. 1957 wurde die Kirche erneut eröffnet und 2003 ist der Entschluss gefallen die Kirche zur ersten Jugendkirche Norddeutschlands auszubauen.

KM 38 (rechts) Das Sophie von der Pfalz Denkmal

Sophie von der Pfalz, besser bekannt als Sophie von Hannover lebte von 1630 bis 1714. Als Kurfürstin von Braunschweig-Lüneburg kümmerte sie sich um die Ausgestaltung der hannoverschen Residenz in Herrenhausen. Im Stil der niederländischen Barockanlagen ließ sie den großen Garten Hannover neu gestalten. Das Denkmal steht an der Stelle, an der Sophie von der Pfalz bei einem Abendspaziergang im Großen Garten gestorben ist.
Luftlinie zur Strecke: ca. 1,4 Kilometer

KM 38,2 (rechts) Der Universitätsbereich Schneiderberg

An dem Universitätsbereich Schneiderberg befinden sich diverse Fakultäten der Leibniz Universität Hannover. Darunter fallen die Fakultät für Mathematik und Physik, die naturwissenschaftliche Fakultät, die Fakultät für Elektrotechnik und Informatik und die Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie.
Zudem befinden sich hier eine Vielzahl von Institutionen.

KM 38,4 (rechts) Die Hauptmensa des Studentenwerks Hannover

Die Hauptmensa Studentenwerk Hannover wird täglich von mehr als 6.000 Personen besucht. Die grüne Farbgebung des Gebäudes und die seitlich angelegte Brücke schaffen einen Übergang zum Welfengarten. Neben einer Cafeteria, verschiedenen Einrichtungen und Geschäften verfügt die Hauptmensa über einen Speiseraum mit 1.440 Plätzen.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,2 Kilometer

KM 38,5 (links) Der Welfengarten

Der Welfengarten ist ein Stadtpark, der im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt wurde. Die alten Baumgruppen, Teiche und eine historische Brücke des Baumeisters Laves erinnern an die Gestaltung des 19. Jahrhunderts.
Es ist der ehemalige Wohnsitz des Grafen Platen, nachdem sein Schloss abgerissen worden ist, wurde das Welfenschloss für die königliche Familie gebaut. Vor seiner Fertigstellung wurde das Königreich Hannover von Preußen annektiert. Die Technische Hochschule zog 1879 in das Welfenschloss.

KM 39 (links) Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover ist mit 28.500 Studenten, davon ca. 3.100 Bildungsausländern, die zweitgrößte Hochschule Niedersachsens. Es stehen rund 90 Studienfächer zur Auswahl. Die Universität ist Mitglied der TU9 German Institutes of Technology e.V., einem Zusammenschluss von neun führenden Universitäten in Deutschland.

KM 39 (links) Der Löwenkämpfer

Die Hannoveraner haben schon immer ein intensives Verhältnis zu Pferden gepflegt. Vor der Leibniz Universität steht ein Ross auf seinen Hinterhufen. Es handelt sich um ein Duplikat des Pferdes der „Löwenkämpfergruppe“ von Albert Wolff, allerdings ohne einen Reiter und ohne den Löwen.

KM 40 (rechts) Das Zentrum für Hochschulsport

Das Zentrum für Hochschulsport bietet für alle Studierenden und Bediensteten ein umfangreiches Sportprogramm. Pro Semester werden mehr als 800 Sportkurse in über 100 Sportarten angeboten, der Sportcampus bietet zudem ein modernes Fitnessstudio und eine Kletterhalle an.

KM 40 (rechts) Die Leine

Die Leine ist ein linker Nebenfluss der Aller, der durch Thüringen und Niedersachsen fließt. Er ist knapp 280 Kilometer lang; sein niedersächsischer Abschnitt des Flusses ist 239,9 Kilometer lang. Am Lauf der Leine liegen beispielsweise der Maschpark, die Altstadt, das Leineschloss und die Calenberger Neustadt.
Luftlinie zur Strecke: ca. 0,2 Kilometer

KM 40,2 (rechts) Der Betriebshof Glocksee

An dem Betriebshof Glocksee befindet sich der Sitz der Betriebsleitstelle der Üstra. Die Hauptuntersuchungen der Stadtbahn sowie die Fahrerausbildung der Stadtbahn werden am Hof ausgeführt. Neben einer Ausbildungswerkstatt hat ein großer Teil der technischen Verwaltung hier seinen Sitz. Um eine nachhaltige Müllentsorgung zu ermöglichen, beheimatet der Betriebshof Glocksee einen großen Recyclinghof.

KM 40,2 (rechts) Das Clevertor

Das Clevertor war ein Stadttor der mittelalterlichen Stadtbefestigung Hannovers. Es entstand als nördlicher Ausgang der Calenberger Neustadt und trug zunächst den Namen "Brühler Tor", denn der Weg führte in Richtung einer Wüstung namens Brühl. Erst später wurde das Clevertor nach dem Bäcker Heinrich Cleve umbenannt, der in der Nähe des Tores wohnte und über hundert Jahre alt wurde.

KM 40,9 (links) Das Continental-Hochhaus

Das Continental-Hochhaus, das 1953 erbaut worden ist, war damals das höchste Hochhaus in Deutschland. Die Hauptverwaltung der Continental AG hat hier ihren Sitz gehabt. Der denkmalgeschützte Gebäudekomplex wird heute von der Universität Hannover genutzt.

KM 41,6 (links) Das Hohe Ufer | Nanas

Aufgrund des Imageproblems stellte man 1972 Mike Gehrke, als hauptamtlichen Imagepfleger, ein.
Er ließ 1974 drei „Nanas“, Frauenfiguren von Nikki de Saint Phalle, am Hohen Ufer aufstellen. Trotz der aufkommenden Protestwelle, blieben die Figuren stehen und trugen zu der Modernisierung Hannovers bei.

KM 41,6 (links) Der Altstadt-Flohmarkt

Der Altstadt-Flohmarkt in Hannover findet jeden Samstag von früh morgens bis nachmittags statt. Beim Altstadt-Flohmarkt handelt es sich darüber hinaus um den ältesten Flohmarkt in Deutschland. Er entstand nach dem Vorbild des marché aux puces aus Paris. 1967 ist er das erste Mal in Hannover ausgerichtet worden.

KM 41,8 (rechts) Der Duve Brunnen

Der Duve Brunnen wurde nach dem Unternehmer Johann Duve benannt. Er hat einen bedeutenden Beitrag zur Stadtentwicklung Hannovers geleistet, indem er beispielsweise ein Armen- und Waisenhaus errichtet hat und Mittel für das Abwenden von Überschwemmungen spendete. Zum 300. Geburtstag des Unternehmers und Wohltäters wurde ihm Anfang des 20. Jahrhunderts ein Denkmal in Form eines Brunnens gebaut. Der Bau des Brunnens wurde von Spenden der Bürger Hannovers und einem größeren Beitrag der Stadt finanziert.

KM 41,9 (rechts) Das Hauptstaatsarchiv

Das Hauptstaatsarchiv Hannover ist das älteste Archivgebäude Deutschlands, das immer noch seinem ursprünglichen Zweck dient. Es wurde nach Plänen des französischen Architekten Louis Remy de la Fosse gebaut und stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert. Insgesamt befinden sich Akten im Archiv, die hintereinander aufgereiht eine Länge von 40 Kilometern ergeben würden.

KM 41,9 (links) Der Niedersächsische Landtag

By Tim Rademacher (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Der Landtag ist im Leineschloss, einer klassizistischen Schlossanlage, die den Königen von Hannover als Residenz diente, untergebracht. Aufgrund der Zerstörung durch die Luftangriffe auf Hannover während des Zweiten Weltkriegs, wurde das Schloss 1957 bis 1962 wieder aufgebaut und erhielt einen Plenarsaal. Von Juli 2014 bis Oktober 2017 wurde der Plenarsaal neu gestaltet. Die denkmalgeschützten Außenwände sind marode gewesen, sodass ihr Abriss erwogen worden ist. Dem Abriss wurde unter der Bedingung, dass die großen Fenstereinschnitte und Skulpturen von Kurt Schwerdtfeger wiederhergestellt worden wären, zugestimmt.

KM 42 (links) Das Denkmal der Göttinger Sieben

Das Denkmal der Göttinger Sieben steht für sieben ehemalige Professoren der Geschichte des Landes Niedersachsens. Friedrich Christoph Dahlmann, Wilhelm Eduard Albrecht, Jacob Grimm, Wilhelm Grimm, Heinrich Ewald, Georg Gottfried Gervinus und Wilhelm Weber werden geehrt. Sie bewahrten zur Zeit des Hannoverschen Verfassungskonflikts, während der Zeit des Königreichs Hannovers, ihre demokratische Haltung und protestierten gegen die Aufhebung der freiheitlichen Verfassung. Alle sieben Professoren wurden entlassen und drei von ihnen dem Land verwiesen.

Rund um den Start- und Zielbereich

Neues Rathaus Hannover

Das Rathaus Hannover wurde von 1901 bis 1913 in eklektizistischem Stil errichtet. Es ist im zehn Hektar großen Maschpark eingebettet. Eine Besonderheit ist der Kuppelaufzug, der einen bogenförmigen Fahrverlauf aufweist und zur etwa 100 Meter hohen Aussichtsplattform führt. Durch seinen Verlauf, mit einer Steigung von bis zu 17°, ist er in Europa einzigartig.

Der Maschteich

Der Maschteich ist ein 2,6 Hektar großes Gewässer, das in den Jahren 1889 bis 1900 als Teil des nach Plänen von Julius Trip angelegten Maschparks ausgehoben wurde.
Der aus diversen Einbuchtungen und Vorsprüngen bestehende Teich, mündet in einen landschaftlichen Parkraum.

Die Mahatma Gandhi Statue

Die Mahatma Gandhi-Büste ist ein Geschenk des indischen Premierministers Narendra Modi für Hannover. Als Gastland der Hannover Messe 2015 hat sich der Premierminister mit der Statue erkenntlich gezeigt. Die Büste soll in einer Zeit, in der Terrorismus und der Klimawandel vorherrschen, an das Wirken Gandhis erinnern, er ist stets für Nachhaltigkeit und Gewaltlosigkeit eingetreten.

Das Schottische Kreuz

Das Schottische Kreuz ist eine Bildhauerei aus dem Jahre 1960. Es wurde von dem englischen Bildhauer Henry Moore angefertigt. Die Skulptur erinnert nur schwach an ein klassisches Kreuz, auch besonders schottisch oder keltisch wirkt es nicht. Der Name Glenkiln weist auf einen Landschaftspark in Schottland hin, wo eine frühere, wohl baugleiche Version ohne Sockel steht. Es ist letztlich aber eher eine abstrakte Skulptur, bei der das eigentliche Kreuz mit weichen Konturen und unregelmäßig ausgeführt ist. Im unteren Bereich ist zudem senkrecht zur Kreuzebene ein kleiner Fuß angebracht, zudem auch noch einige nicht einfach zu entschlüsselnde Symbole.

 

Niedersächsisches Landesmuseum Hannover

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover besteht aus fünf Abteilungen: Es werden eine Gemälde-, eine Graphik- und Skulpturensammlung mit Kunstwerken vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert, bedeutende Exponate aus der Archäologie, der Natur- und Völkerkunde und ein Münzkabinett ausgestellt.

Weitere spannende Geschichten aus Hannover

Farbfernsehen
Europas Farbfernsehsystem PAL wurde im Grundlagenlabor von Telefunken in Hannover entwickelt. Der Fernsehpionier Walter Bruch hat als Leiter des Labors ein neues Farbfernsehsystem entwickelt. Sein neuartiges System ermöglichte eine automatische Farbkorrektur, die es dem französischen und dem sowjetischen System deutlich überlegen machte. So wurde PAL zu dem am weitesten verbreiteten Fernsehsystem der Welt.

Forschung
Nirgendwo in Deutschland gibt es – gemessen an der Gesamtbevölkerung – so viel wissenschaftliches Hochschulpersonal wie in Hannover. Ab den neunziger Jahren haben die Unternehmen sehr viel Geld in die Forschung und Entwicklung investiert. Unternehmen wie Conti, die ehemalige Kali-Chemie, die unter dem neuen Namen Solvay Pharma Deutschland gelistet ist, oder auch der Weltmarktführer bei Auto-Katalysatoren, Engelhard Technologies, haben ihre Entwicklungsabteilungen in Hannover angesiedelt.

Geophysik
Nach Öl zu bohren, galt früher als Glückssache. Die hannoversche Firma Seismos war das erste Unternehmen, das exakt vorhersagen konnte, wo es Öl-Lagerstätten gegeben hat. Das Geheimnis war die „seismische Refraktionswelle“. Es handelte sich dabei um ein Echolot für den Boden, mit dem sich Gesteinsschichten und die Öl-Lagerstätten exakt bestimmen und vermessen lassen. Es war der Anfang der angewandten Geophysik.

Hightech-Medizin
Die medizinische Hochschule, weltweit führend in der Transplantationschirurgie, versucht stetig bessere Organe zu entwickeln. Beispiele für Entdeckungen sind die Übertragung von Leberstücken bei Kindern und die erste Transplantation einer Bauchspeicheldrüse der Welt. Es gibt zahlreiche neue Forschungsprojekte, bei denen versucht wird fremde Organe beim Menschen zu implementieren, weil es immer weniger Spenderorgane gibt.

Präzisionsarbeit an der Universität Hannover
Das Institut für Atom- und Molekülphysik der Universität Hannover ist bundesweit führend in der Gravitationswellenforschung. 1998 wurde ein Gravitationswellendetektor gebaut, der als erstes in der Welt exakte Messungen durchführen konnte. Das Institut für Elektrische Maschinen und Antriebe der Universität hat den kleinsten, funktionsfähigen Elektromotor der Erde gebaut. Man hofft ihn in der Chirurgie verwenden zu können.

Christuskirche
Die Christuskirche wurde 1859-1864 von Conrad Wilhelm Hase als Residenzkirche Georgs V. erbaut.
Aufgrund der geringen Ausdehnung des Bauplatzes, ist das auffälligste architektonische Merkmal, der in das Mittelschiff versetzte Turm, mit seiner über 70 Meter hohen, steinernen Pyramide. 2013 wurde die Kirche zum Chorzentrum umgebaut.
- Der Mädchenchor Hannover konnte im September 2014 als permanente Mieter einziehen
- Das internationale Kinder- und Jugendchorzentrum Christuskirche Hannover e. V. gibt den Chören die Möglichkeit den Chorgesang auf internationaler Bühne darzustellen
- Ab 2019 wir die Landeshauptstadt Hannover als UNESCO City of Music neue Heimat der chor.com, des alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband ausgerichteten Branchentreffs der Vokalmusikszene

Die Chaostage
Bei den Chaostagen handelte es sich um Treffen von Punks in verschiedenen Städten, bei denen sie zu Gewalt und Zerstörung aufgerufen haben. Die ersten Chaostage fanden in Hannover statt und richteten sich gegen eine geplante Punker-Kartei der Polizei.
Ein großer Punk- und Skin- Treffen wurde veranstaltet, um möglichst viele „karteiwürdige“ Personen nach Hannover zu holen. Die Kartei sollte ad absurdum geführt werden.
 
Prof. Dr. Sami Haddadin
Prof. Dr. Sami Haddadin studierte Elektrotechnik und legte seine Dissertation, in englischer Sprache, zu Themen wie dem Humanoiden Roboter ab. Haddadin wurde 2012 der Preis zur besten europäischen Doktorarbeit der Robotik verliehen. Seit 2014 ist Haddadin an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität als Professor tätig. 2015 ist er mit der Verleihung des Alfried-Krupp-Förderpreises für junge Hochschullehrer geehrt worden und hat ein Preisgeld von einer Million Euro für weitere Forschungen erhalten.
Haddadin hat sich auf die Entwicklung neuartiger elektronisch gesteuerter Armprothesen spezialisiert und arbeitet herfür eng mit der Medizinischen Hochschule Hannover zusammen. In Zusammenarbeit mit der Region Hannover und der Leibniz Universität hat er das Ausbildungsprogramm Roboterfabrik entwickelt, welches an verschiedenen Schulen zur Anwendung angekündigt ist und in einen Studiengang einmünden soll.
Am 29.11.2017 wurde ihm, seinem Bruder Simon und dem dritten Mitglied, Sven Parusel der Deutsche Zukunftspreis verliehen. Das Konzept für „kostengünstige, flexible und intuitiv bedienbare Roboter“ wurde ausgezeichnet.

Cord-Borgentrick-Stein
Im Jahr 1490 rettete der Oelschläger Cord Borgentrick die Stadt Hannover vor der Eroberung durch braunschweigische Truppen. Die Stadt Hannover und der Heimatbund Niedersachsen e.V. möchte mit dem „Cord-Borgentrick-Stein“ an diese tapfere Tat erinnern.
Er wird jährlich in einem feierlichen Rahmen, im Gartensaal des neuen Rathauses vergeben.

Quelleninformation
Teile der Texte stammen von folgender Internetseite: www.wikipedia.de

Die Bilder unterliegen der CC Lizengebung: CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) oderr CC BY-SA 2.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.en)