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Grandiose 25. Deutsche Halbmarathonmeisterschaften

[09.04.2017]

Deutsche Senioren Bestleistung in der M 80!
Der Deutsche Leichtathletikverband DLV hatte eine kluge Entscheidung getroffen, indem er die diesjährigen Halbmarathon Meisterschaften dem Niedersächsischen Leichtathletikverband NLV und dieser wiederum dem örtlichen Ausrichter des HAJ Hannover Marathon - eichels: Event - übergeben hatte.

Die DM-Teilnehmer standen voll im Focus der Veranstaltung. Der erste, der das Ziel erreichte war der Deutsche Meister.

Darüber hinaus sorgte der NDR mit der Liveberichterstattung für die gebührende Beachtung.
Der HAJ Hannover Marathon hat sich als meisterschaftswürdig präsentiert.

Von den gemeldeten 697 Sportlern konnten letztendlich 618 die Ziellinie am ehrwürdigen Hannoveraner Rathaus überlaufen.

Im Feld der über 8.900 Halbmarathonis starteten alle DM Teilnehmer aus dem A bzw. B Block, was reibungslos von statten ging. In Dreiminutenabständen wurden die Teilnehmer der offenen Wertung auf die topfebene Runde geschickt.

Vorneweg die Topathleten des DLV um Hendrik Pfeiffer, Philipp Baar bei den Männern und die Frauen um Sabrina Mockenhaupt und Anja Scherl.
Dahinter die übrigen deutschen Meisterschaftsteilnehmer.


Was wären diese Meisterschaften ohne die Altersklassenläuferinnen und Läufer?
Sie stellten wieder einmal das größte Kontingent.

Letztendlich erreichten 434 Altersklassensportler zwischen 35 und 80 Jahren das Ziel.

In neunzehn Altersklassen wurden an diesem geradezu idealen Lauftag die Seniorenbesten Deutschlands ermittelt.

Viele Titelverteidiger waren am Start und bestätigten die in sie gesetzten Erwartungen (siehe Vorbericht vom 21.3.)

Grund genug, die Entscheidungen im Nachgang nochmals im Einzelnen unter die Lupe zu nehmen:

 

M 35

TN: 46

Hier erfüllte der große Favorit Andreas Straßner (ART Düsseldorf) voll die Erwartungen. Von Beginn an in der Verfolgergruppe laufend, siegte er in der AK 35 in neuer persönlicher Bestzeit von 1:06:00 Std. Der amtierende deutsche Marathonmeister holte sich in der Gesamtwertung sogar noch die Bronzemedaille und hatte somit einen maßgeblichen Anteil am Gewinn des Teamtitels für die ART Düsseldorf. Rang Zwei in dieser Altersklasse belegte Maciek Miereczko (VFB Erftstadt) vor dem Ex Triathleten Steffen Justus (LC Rehlingen), der in erster Linie für sein Team an den Start ging.

 

M 40

TN: 31

Hier zählten im Vorfeld die zwei Dauerkontrahenten Holger Freudenberger (TSG Heilbronn) und Valentin Harwardt (VfL Wolfsburg) zu den heißesten Titelanwärtern.

Der deutsche Vizemeister der AK 35 im Marathon, Holger Freudenberger, musste sich auch in Hannover mit „Silber“ begnügen. Souverän gewann in 1:08:53 Std. der Wolfsburger Valentin Harwarth dieses Duell. Einen nicht unerwarteten dritten Rang erlief sich Jörg Heiner (LG Wenden) in 1:10:56 Std.

 

M 45

TN:54

Georg Diettrich (LC Wechloy) wurde schon im Team der LG Braunschweig u.a. mit Carsten Eich Deutscher Meister. Dies gelang dem Pädagogen in diesem Jahr nach dem Crosstitel auch über die Halbmarathondistanz. Nach sehr guten 1:09:03 Std. hatte Fabian Borggrefe  (SG Spergau) keine Chance auf den Titelgewinn. Dennoch konnte er mit Rang zwei in 1:11:09 Std. zufrieden sein.

Im Vorfeld wurde Miguel Molero (Spiridon Schleswig) schon zusammen mit seinem Vater angekündigt, der in der AK 75 startete. Der Sohnemann sicherte sich in guten 1:12:16 Std. überraschend die Bronzemedaille; Vater Jose kam nicht in die Medaillenränge.

 

M 50

TN: 58

Im teilnehmerstärksten Meisterschaftsfeld war der Titelgewinn des Quedlinburgers Mike Poch nicht unbedingt zu erwarten, doch zählte er zum weiteren Favoritenkreis. Es sei vorweggenommen: Er nutzte die Gelegenheit und stürmte nach 1:12:34 Std. als neuer Titelträger über die Ziellinie. Gewohnt stark Martin Koller (Rhein-Berg-Runners), der nach 1:15:11 Std. einlief. Bronze holte sich überraschend Michael Kimmann (LG Neckar-Enz) in 1:16:59 Std. vor Michael Wittig (Borener SV).

 

M 55

TN: 41

Seit Jahren beherrscht Reinmund Hobmaier ( PTSV Rosenheim) seine jeweiligen Altersklassen. Auch in Hannover ließ er sich die Butter nicht vom Brot nehmen. In 1:15:19 Std. gewann er in der noch jungen Saison nach dem Crosstitel in Löningen auch die Halbmarathonmeisterschaften, zumal sein Dauerrivale Hans Joachim Herrmann (LG Erlangen) nicht am Start war.

Nach Silber, bei den letztjährigen Marathonmeisterschaften in Frankfurt erkämpfte sich Daniel Gebreselasie (PSV Grün-Weiß Kassel) in 1:18:07 Std. auch den Vizetitel. Mit Thomas Schneider (SSG Königswinter) hatte wohl keiner als Medaillenkandidat gerechnet. Mit starker Laufleistung sicherte er sich Rang Drei in 1:18:25 Std.

 

M 60

TN 33

In Bad Liebenzell reichte es für den Oberbayern Dr. Hugo Mann (TSV Penzberg) nicht zum Titelgewinn. Im gleichen Jahr siegte er bei den Marathonmeisterschaften über Egbert Zabel (Köthen). In Hannover stand er bei der Siegerehrung wieder einmal ganz oben. 1:22:39Std. reichten zum erneuten Titelgewinn. Nicht Zabel war an diesem Tag sein großer Gegner- er wurde 5.- sondern Siegfried Haas (RSC Neukirchen), der nur 11 Sekunden später hinter Mann einlief.

 

Auch hier sorgte Rolf Schubert (IAC Düren) in 1:23:49 Std. für eine Überraschung mit Rang drei.

 

M 65

TN:13

Dr. Klaus Goldammer (OSC Berlin) schaffte es in den 80er Jahren nicht zum Durchbruch in die DDR Langstreckenelite. Er galt als nicht „förderungswürdig“ und tat sich lediglich mit guten Leistungen als „Betriebssportler“ hervor. Als die „förderungswürdigen“ der DDR Marathonelite nicht mehr wollten oder konnten, ging er als letzter DDR Marathonmeister in die Annalen ein. Nach der Wende setzte er seine Läuferkarriere fort und gewann viele nationale und internationale Titel.

In Hannover fügte er seiner Titelsammlung einen Titel als Seniorenbester im Marathonlauf in der AK M 65 hinzu. Nach 1:24:51 Std. - guter 4er Schnitt- konnte er jubeln. Im Ziel hatte er einen Vorsprung von mehr als fünf Minuten auf den Zweitplatzierten Wolfgang van Straten (Potsdamer Laufclub), der sich über sein erstes Edelmetall bei Deutschen Halbmarathonmeisterschaften freuen durfte. Andreas Strube (LG Flensburg) überlief als Dritter nach 1:32:16 Std. die Ziellinie.

  

 

M 70

TN:9

Hier sah alles danach aus, als wenn Wolfgang Nehring, Edmund Schlenker und Walter Johnen (alle VfL Ostelsheim) die Medaillen unter sich auslaufen könnten. Dies gelang nicht ganz. Zwar konnte Wolfgang sich den Sieg in der AK 70 in 1:28:29 Std. vor seinem Dauerrivalen Edmund erlaufen, doch dazwischenschieben konnte sich überraschend Karl-Heinz Glander vom Turnverein Königswinter, der 1:34:50 Std. benötigte.

Die „Ostelsheimer Drei“ wurden jedoch mit einer neuen Deutschen Teambestzeit in der AK 70 belohnt.

 

M 75

TN: 9

Die erstaunlich große Teilnehmerzahl von 9 Athleten kämpfte in der M 75 um den Titel.

Der Ausnahmeläufer Klaus Wagner (LG Bad Soden/Neuenhain) behauptete sich wieder einmal.

In 1:35:51 Std. war er um fast fünf Minuten schneller als der letztjährige Sieger der AK 75.

 

M 80

TN: 2

Bekanntlich sollte man sich das Beste bis zum Ende aufheben.

Dieses oft gebräuchliche Sprichwort trifft auf den Sieger der AK M 80 zu.

Die Rede ist von Klemens Wittig (LC Rapid Dortmund). Der 24-fache Senioren-Weltmeister wollte vor zwei Jahren auf Grund von Knie- und Gelenkbeschwerden schon mit dem Laufen aufhören. In diesem Jahr hat es ihn aber wieder gepackt- das Lauffieber. Titel in der Halle, Titel bei den Deutschen Cross Meisterschaften und dann in Hannover eine neue Deutsche Senioren-Bestleistung im Halbmarathon.

Auch der Zweitplatzierte Lothar Bathe (SV Stahl Hennigsdorf) blieb mit seinen 1:45:24 Std. noch unter der 14 Jahre alten Deutschen Bestleistung von Dr. Heinrich Gutbier (TSV Burghaslach) von 1:47.39 Std.

Auch die weiblichen Altersklassenläuferinnen wussten in der niedersächsischen Metropole zu überzeugen.

Insgesamt erreichten 195 Läuferinnen in neun Altersklassen das Ziel am Rathaus.

Ihre Leistungen standen denen der Männer nicht nach.

 

W 35

TN:14

Im Vorjahr war die Solmser Lehrerin Julia Galuschka im Trikot der LG Telis Finanz Regensburg nicht am Start. Heuer stellte sie sich der Konkurrenz und konnte wie im Oktober 2016 bei den Deutschen Marathonmeisterschaften Bettina Englisch (TSG Heilbronn) bezwingen. Gute 1:19:20 Std. wurden für die Hessin notiert. Dramatisch der Kampf um die Plätze. Mit nur drei Sekunden Vorsprung konnte Bettina Englisch das Duell mit Johanna Krischke (LG Regio Karlsruhe) in 1:19:46 Std. für sich entscheiden.

 

W 40

TN:23

Wer sollte sie schlagen; Simone Raatz (ASC Darmstadt)?

Die amtierende Deutsche Crossmeisterin von Lönningen läuft von Sieg zu Sieg. Unter den Augen ihres Ehemannes Wilfried Raatz (s. Bericht Laufreport) ließ sie in keine Phase des Rennens nur die geringsten Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Nach 1:20:03 Std. verwies sie Melanie Linder (ART Düsseldorf) und die beständige Christl Dörschel (SG Wenden) auf die Plätze.

 

W 45

TN:26

Der Sieg von Sandra Morchner (PSV Grün-Weiß Kassel) kann man als die größte Überraschung der 25. Deutschen Halbmarathonmeisterschaften bezeichnen.

Im Vorjahr nicht in der DLV Bestenliste zu finden, beeindruckte sie mit einer Siegerzeit von 1:23:04 Std. Dicht dahinter lief die Mitfavoritin Angela Moesch (LG Deiringsen e.V.) nach 1:23:45 Std. womit sie ihre Vorjahresbestzeit um 47 Sekunden unterbieten konnte. Rang Drei ging an Katrin Vogler (LG Filder) in 1:26:39 Std., die erstmalig in der AK W 45 startberechtigt war.

 

W 50

TN:21

In meinem Vorbericht hatte ich den Ausgang dieses Rennes als „ völlig offen“ bezeichnet. Es sollte sich an diesem wunderschönen Lauftag bewahrheiten.

Die in die AK W 50 aufgestiegene Bianca Weide (Spvgg Großen Bülten ) nutzte die Gunst der Stunde. Erstmalig Titelträgerin in 1:31:29 Std. vor Miriam Kwasny (Hamburger Laufladen e.V.) und Carola Rentergent vom TV Refrath.

 

W 55

TN:21

Die gleiche Teilnehmerinnenzahl wie in der W 50 und auch ein schwer voraussehbares Ergebnis, waren die Parallelen dieser zwei Wertungsklassen.

Mit Sybille Möllensiep (SUS Schalke 96) setzte sich eine erfahrene Läuferin in 1:32:45 Std. durch. Auch der zweite Platz ging an eine Akteurin von SUS mit Jutta Bido. Rang Drei erlief sich in 1:35:14 Std. Anne Holkötter (LSF Münster).

 

W 60

TN: 9

Im Vorjahr war sie Dritte im Halbmarathon. Sie wuchs dann in Frankfurt bei den Deutschen Marathonmeisterschaften als Titelgewinnerin in der AK W 55 über sich hinaus. In Hannover blieb sie auf dem gleichen Niveau und sicherte sich den Titel mit fast fünf Minuten Vorsprung vor der Deutschen Vizecrossmeisterin Antje Wietscher (TV Refrath). 1:32:27 Std. für Christine und 1:37:18 Std. wurden für Antje registriert.

 

W 65

TN:8

In dieser Altersklasse wollte es Marianne Spronk (TSV Weesze 1910), nach ihrem zweiten Rang bei den Deutschen Crossmeisterschaften vor einem Monat wissen. Entsprechend forsch ging sie zur Sache und wurde letztendlich mit dem Titel in guten 1:39:53 Std. belohnt. Die Vorjahressiegerin Gudrun Vogl (SpVgg. Renningen) erkämpfte sich in 1:42:15 Std. den zweiten Rang. Angelika Asche (SG Bredenbeck) konnte sich in 1:48:30 Std. über Bronze freuen.

W 70

TN:6

Die Hessin Karin Risch vom 1911 Traisa war als Favoritin gestartet und errang einen weiteren nationalen Sieg in der AK W 70.

Sie gewann in guten 1:44:39 Std. vor der Ostfriesin Hilde Steinke (SV Concordia Neermoor).

Knapp dahinter Maria-Luise Kluge vom LAC Langenhagen.

 

W 75

TN:2

Heide Bock (Forstenrieder SC München) machte schon bei ihren Starts in Bad-Füssing und in Kandel mit Weltbestzeiten über die Halbmarathondistanz auf sich aufmerksam.

„Ich möchte diese Zeiten bei den Deutschen in Hannover laufen, um meine diesjährigen Zeiten zu bestätigen“ so teilte sie dem Berichtsverfasser ihrer Entschluss telefonisch mit, erstmalig bei Deutschen Halbmarathonmeisterschaften an den Start zu gehen.

Sie hat mit ihrem Lauf in Hannover und dem Sieg in 1:49:28 Std. wieder einmal beeindruckt, wobei sie um fast drei Minuten unter der alten Deutschen Seniorenbestleistung von Helga Miketta (Birkesdorfer TV) lag.

Hinter ihr lief Renate Hofmann vom 1. WV Wunstorf ein.

Text: Artur Schmid

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